Auf Abschiedstour

Gerade reiht sich bei uns ein am Abschied an den anderen, ja sogar das Familienauto wurde Richtung Mazedonien verabschiedet. Patrick hatte seinen letzten Arbeitstag bei den Flugzeugwerken – nächsten Sommer wird er einen neuen Job suchen. Nicola und Alexis wurden sehr herzlich aus der Kita verabschiedet – nächsten Sommer erwartet beide der Übertritt Kindergarten. Nur ich (Miriam) werde per 1. Juni 2017 an meinen bisherigen Arbeitsplatz zurückkehren und so war dieser Abschied für sechs Monate nicht ganz so endgültig wie die anderen.

Die verbleibende Zeit in der Schweiz nutzen wir zum Verabschieden von Freunden und Familie. Hier noch ein feines Essen, da noch ein Brunch (unterwegs kann einem der feine Schweizer Käse und das knusprige Brot ganz schön fehlen), Familien-Zuwachs besuchen (willkommen, kleine Giulia!), Adventskalender und Weihnachtsgeschenke überbringen, andere Reisende verabschieden. So auch Oli (Bruder von Miriam und Götti von Nicola), der nach 1500km Fussmarsch durch Europa nun nach Südamerika gereist ist und den wir vielleicht als nächstes in Neuseeland wiedersehen.

Nach der letzten Weltreise von 14 Monaten erscheinen uns die vor uns liegenden sechs Monate nicht besonders lange. Aber natürlich ist das Zeitgefühl für die Daheimbleibenden – und auch für Kinder –  ein anderes. Gerade die Grosseltern verzehren sich jeweils schon nach einer Woche fast aus Sehnsucht nach den Zwillingen und verwöhnen sie jetzt natürlich noch nach Strich und Faden mit einem Lebkuchenhäuschen und anderen Süssigkeiten und jeder Menge Zeit.

Zwischen den Besuchen und Treffen mit unseren Liebsten bereiten wir jetzt auch die letzten Sachen für die Abreise vor. Die grosse «Sammelecke» mit unseren bereitgelegten Utensilien formiert sich langsam aber sicher zu einzelnen «Haufen», die dann in die Rucksäcke aufgeteilt werden sollen. Unser Lesestoff sind nun die Reiseführer zu Südostasien und Neuseeland.

Übrigens für all diejenigen, für die bei einer Flugbuchung die Gepäckgewichtslimite jeweils eine entscheidende Rolle spielt: die orange Netztasche (Foto Miriam) oder die blaue Netztasche (Foto Nicola) sind die gesamten Kleider, die wir pro Erwachsener resp. pro Kind mitnehmen. Eine gefüllte orange Netztasche wiegt knapp 3kg, die blaue Netztasche knapp 1kg. Und gleich vorweg: ja, mit so wenig Kleidern kommt man unterwegs in unterschiedlichen Klimazonen ganz gut aus – auch ohne sich hygienisch völlig gehen zu lassen!

Wenn auch ein Abschied immer weh tut: er bedeutet ebenfalls, dass man sich wieder auf die nächste Begegnung freuen kann. Und gäbe es keinen Abschied, dann würde das Leben stillstehen.

Mitten im Leben und in Bewegung: Miriam Patrick Alexis Nicola

5 Kommentare
  1. Johanna van Wigcheren
    Johanna van Wigcheren says:

    Liebe Miriam, Patrick, Alexis und Nicola,

    Ich wünsche euch eine wundervolle Reise mit viele tolle Begegnungen und Abendteuer.
    Eindrücke fürs Leben, vor allem wenn man noch so klein ist wie die Jungs 😉
    Geniesst es und kommt Gesund wieder nach Hause
    bis in 6 Monaten und alles liebe Johanna

  2. mypcaminando hoch zwei
    mypcaminando hoch zwei says:

    Vielen Dank, liebe Johanna! Auch dir eine gute Zeit mit hoffentlich ebenfalls tollen Begegnungen und bleibenden Eindrücken im Alltag! Liebe Grüsse, Miriam & Familie

  3. Syed
    Syed says:

    Liebe Miriam und Familie, es ist jetzt schon sehr spannend auf eurem Blog zu lesen und die Bilder anzuschauen. Ich freue mich, was da noch kommt. Ich wünsche euch viel Vergüngen und eine wunderbare Zeit auf eurer Reise. Liebe Grüsse, Rahela

  4. mypcaminando hoch zwei
    mypcaminando hoch zwei says:

    Vielen Dank, liebe Rahela! Schön, dass du unseren Blog verfolgst und so auch mit uns reist! Liebe Grüsse, Miriam & Familie

  5. Carlos Marbach
    Carlos Marbach says:

    Ich wünsche Euch Allen nur das Beste auf dieser Reise.

    S a f e t y F i r s t

    Carlos aus Bolivien

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