Die kulinarischen Ausflüchte von Patrick in China – mit Wettbewerb

China ist nicht nur Frühlingsrolle und verschiedene Reisgerichte, wie wir sie vielleicht von den China-Restaurants in Europa kennt. Den Chinesen wird auch nachgesagt, dass sie alles essen, was kriecht und fliecht. Patrick ist da natürlich sogleich dabei!

Insekten, Reptilien, Haustiere, Kopf, Fuss, Innereien oder Geschlechtsteile – und das am liebsten frittiert, gebraten, gedünstet oder sogleich roh. Fast alles wird auf dem chinesischen „Night Market“ angeboten, meist auf Spiesschen für den kleinen Hunger zwischendurch. Wir haben uns an den Marktständen durch die Menschenmengen gekämpft und Patrick hat die kulinarischen Versuche gewagt: grosser schwarzer Skorpion, kleine braune Skorpione, Schlange, Seeigel, Tausendfüssler, Grashüpfer, Kakerlake, Wasserkäfer und Made. Spinne, Hund und Katze wurden ausgelassen.

Dieser Artikel ist etwas einseitig, weil Patrick hat probiert, Miriam hat fotografiert. Wie diese Leckerbissen so aussehen und wie sie in Patricks Mund verschwinden, schaut ihr euch am besten bei den Fotos an. Wie sie geschmeckt haben, verrät Patrick hier in einem kurzen Interview.

Was hat am besten geschmeckt?
Patrick: Die Schlange. Die war im Gegensatz zu den anderen Leckereien nicht frittiert, sondern gebraten.

Mit was ist das Schlangenfleisch vergleichbar?
Patrick: Mich hat es an Tintenfisch erinnert, sehr festes Fleisch, etwas zäh. Auch der Geschmack war fast gleich wie Tintenfisch.

Was hat dich am meisten Überwindung gekostet?
Patrick: Eindeutig die fette Made, das war ganz übel. Die war dann allerdings gar nicht so schlecht wie erwartet. Sie war aussen kross frittiert und innen noch etwas saftig. Mich hat es an Nachos mit Chilisauce erinnert.

Was war dann vom Geschmack her das Schlechteste?
Patrick: Der Wasserkäfer. Die harte Schale des Körpers liess sich fast nicht verbeissen. Und als die Schale dann geknackt war, kam ein eher bitterer Geschmack aus dem Innern.

Und wie haben die Skorpione geschmeckt?
Patrick: Die musste ich einfach probieren, als Sternzeichen Skorpion. Der grosse schwarze Skorpion war weder speziell eklig noch speziell gut. Die kleinen braunen erinnerten mich an wie Chips, komplett durchfrittiert.

Würdest du etwas von diesen Leckerbissen ein weiteres Mal essen?
Patrick: Schlange und die kleinen braunen Skorpione, der Rest war eher als Gag gedacht.

Was würdest du nie probieren?
Patrick: Nichts, alles ist ein Versuch wert.

Ein Abschlusswort?
Patrick: All dies zu essen, ist reine Kopfsache. Wenn nicht die Blockade im Kopf wäre, würde dies jeder essen können.

Na dann, nun wisst ihr’s :-)!

Der Markt mag auch extra für die Touristen gemacht sein, denn in den normalen Restaurants stehen zwar Schildkröten, Entenköpfe, Hühnerfüsse und andere Spezialitäten auf der Speisekarte, Schlange haben wir aber bis jetzt eher selten gesehen, Insekten noch nicht.

Da uns das Kulinarische durch ganz China begleiten wird, geht es auch im Wettbewerb „Win China“ um dieses Thema. Auf ein fleissiges Mitmachen und dann vielleicht schon bald „Man man“ (Guten Appetit auf Chinesisch)!

Miriam y Patrick

7 Kommentare
  1. jeannine
    jeannine says:

    mmmhhh fein… und gäll patrick, falls dir dia „chinesischa köschtlichkeita“ glich ned so guat bechömend, mariadistla sei dank 😉

  2. yo
    yo says:

    …wääääääääääääääh… zum glück hani scho gässe *lol* – patrick, du würsch ufenere einsame insle also ohni problem überlebe;-)… bravo:)!!! *michzumirlehinstellunddasgesichtmitihrverzieh*;-)

  3. Miriam
    Miriam says:

    Patrick hat die Viecher gut verdaut, ich hingegen hatte statt der Krabbeltiere ein Gebäck gegessen und war prompt auf die Mariendistel (= pflanzliches Mittel bei Magenproblemen) angewiesen :-(! Jänu, bin es mir ja langsam gewöhnt, in China gibt es an jeder Ecke öffentliche Klos :-)!

  4. Bronsen
    Bronsen says:

    Haaaaaaaaammmerrrr die Belder met dene Viecher!! Aber s gröbschte Viech esch eifach de Pädle sälber met sim Bart. Robinson Crusoe esch en Scheiss degäge 😉

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