Alle günstigen Flugverbindungen scheinen über Buenos Aires zu führen, denn schon zum zweiten Mal waren wir deswegen für eine verlängerte „Zwischenlandung“ in Argentiniens Hauptstadt. Dank unseren Reisebekannten Ileana und Santiago haben wir trotz der kurzen Zeit einiges von Buenos Aires kennengelernt.

Von Bogotá führte unser Flug mit LAN Peru zuerst nach Lima und anschliessend gleich weiter mit LAN Argentina nach Buenos Aires. Bei Dunkelheit verliessen wir Kolumbien und ebenfalls wieder bei Dunkelheit trafen wir in Argentinien ein. Wir hatten zwei Betten im Dormitorio des Hostals Suites Obelisco (gesamthaft 130 Betten – riesig!) im Zentrum reserviert, wo wir uns auch nach einem Empanada und einem Schluck Vino Tinto sogleich hinlegten nach dem anstrengenden Reisetag.

Am Sonntag – unserem 365-Tage-Reisejubiläum – holten uns Ileana und Santiago mit ihrem Auto ab. Sie beide hatten wir damals in El Chaltén, argentinisches Patagonien, kennengelernt und seither den Kontakt behalten. Als sie erfuhren, dass wir ihre Heimatstadt besuchen, boten sie sich sofort an, uns alles zu zeigen. So viel eben in der kurzen Zeit möglich ist.

Das letzte Mal Anfang März, nun Ende Juli. Temperaturmässig betrug der Unterschied gefühlte 20°C. Nun war es Winter in Buenos Aires, knappe 5°C-10°C. Doch das Wetter zeigte sich von der besten Seite, wir hatten einen wunderschönen sonnigen Tag erwischt. Wir spazierten auf der Plaza de Mayo, schlenderten der Fluss-Promenade entlang im modernen und reichen Quartier Puerto Madera, bestaunten die bunten Häuserfassaden in La Boca und schauten den Tangotänzern zu in El Caminito. Mitte Nachmittags kamen wir in den Genuss unserer letzten richtigen argentinischen Parilla im Barracas-Quartier und zum Sonnenuntergang tranken wir unseren letzten Submarino in San Isidro. Schliesslich hiess es bereits wieder Abschied nehmen von Ileana und Santiago und natürlich auch Buenos Aires mit dem Versprechen, dass wir eines Tages zurückkehren wollen.

Mit zwei unterbrochenen Tagen Buenos Aires sowie einer Gletscherbesichtigung und ein paar Wanderungen in Patagonien haben wir nur einen Bruchteil von diesem Land gesehen. Der Tradition wegen und vor allem wegen einem immer wichtig werdenden Zwischenstand des Win-Win-Wettbewerbs haben wir unter Our Facts about Argentina doch ein paar Stichworte aufgeschrieben.

Mit einem Gefühl, wenig von Argentinien, aber sehr viel von Südamerika gesehen zu haben, führt unsere Reise für die letzten fünf Wochen auf den afrikanischen Kontinent. Wir sind sehr gespannt, was uns dort erwartet, und freuen uns riesig auf das Wiedersehen mit Karen und John in Kapstadt!

Miriam y Patrick

2 Kommentare
  1. myp
    myp sagte:

    Nachtrag zu „Nächstes Mal anders“:
    Sämtliche argentinische Pesos gleich im Land noch wechseln oder ausgeben, denn die wird man nirgendwo mehr los! Keine Chance in Südafrika und wer weiss, bis wir es in der Schweiz versuchen können, sind sie wahrscheinlich noch die Hälfte wert…

  2. yo
    yo sagte:

    …oh jeh:-/ so schade wegen den pesos! das ist immer blöd wenn man zu viel rausgelassen hat und man nicht mehr weiss wohin damit… habe kürzlich jenste münzen und noten an die lepra stiftung geschickt – auch eine variante, aber trotzdem ärgerlich wenn es viel geld gewesen wäre:-/… der submarion sieht übrigens super aus;-)

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