Fakten Japan

Ausgegeben
3500 Yen (entspricht ca. 42 CHF) pro Kapsel im Capsule Ryokan in Kyoto, eine eher günstige Übernachtungsmöglichkeit für Japan.

Gelernt
Hai (ja, OK), Konichiwa (Guten Tag), Ohio (guten Morgen), Sayonara (auf Wiedersehen), Arigato (Danke), Sumimasen (Entschuldigung), Irashaimase (Willkommen / Kann ich Ihnen helfen?), Onegashimas (Bitte), Mosch-Moschi (Begrüssung am Telefon), Suizu (Schweizer), Gohan (Reis), Sakana (Fisch), Maguro (Thunfisch), Ebi (Krevetten), Cani (Krabbe), Piru (Bier), Gambei (Prost), oischii (lecker für Essen), ichi – ni – san (eins – zwei – drei), Nishi (West), Higashi (Ost)

Gegessen
Kobe-Beef, Ramen (Nudelsuppe) in allen möglichen Variationen, Shabu-Shabu (geschnittene Fleischstreifen und Gemüse in heissem Wasser tunken), Tepanyaki (Essen zubereitet auf heisser Stahlplatte direkt am Tisch), Okonomiyaki (Fladen aus Mehl, Eier, Wasser und Kohl als Grundzutat), Yakitori (Fisch-, Fleisch- und Gemüsespiesschen auf dem Feuer), Tempura (frittierte Gemüse oder Fleisch), gefüllte Reisbälle und jede Menge Sushi und Sashimi.

Getrunken
Grüntee japanische Art (wir sind immer noch überzeugt, dass da drin Algen sind!), Sake (Reiswein), Ume (Pflaumenwein), Kirin-Bier, Tonic Water

Plastifiziert
Plastikmodelle von Speisen sind vor Restaurants in Japan allgegenwärtig. Appetitlich sehen sie selten aus, doch helfen sie bei fehlenden Sprachkenntnissen oft beim Bestellen.

Getestet
Ein Bigmac kostet 320 Yen (entspricht ca. 3.80 CHF). Geschmacklich nicht ganz gleich, der Burger schmeckt „fleischiger“ und auch die Pommes Frites mehr nach Kartoffeln als bei uns.

Gezählt
Grundformation: rechte Hand als Faust
Eins = Zeigefinger gestreckt
Zwei = Zeigefinger und Ringfinger gestreckt
Drei = Zeige-, Ring- und Mittelfinger gestreckt
Vier = Zeige-, Ring-, Mittelfinger und kleiner Finger gestreckt
Fünf = alle Finger gestreckt
Grundformation: rechte Hand bleibt mit fünf Fingern gestreckt, linke Hand kommt als Faust dazu
Sechs = Zeigefinger von linker Hand gestreckt, auf Handfläche von rechter Hand gehalten (Fingerspitze berührt Handfläche)
Sieben = Zeige- und Mittelfinger von linker Hand gestreckt, auf Handfläche von rechter Hand gehalten (Fingerspitzen berühren Handfläche)
Acht = Zeige-, Mittel- und Ringfinger von linker Hand gestreckt, auf Handfläche von rechter Hand gehalten (Fingerspitzen berühren Handfläche)
Neun = Zeige- Mittel- und Ringfinger sowie kleiner Finger von linker Hand gestreckt, auf Handfläche von rechter Hand gehalten (Fingerspitzen berühren Handfläche)
Zehn = beide Hände mit allen Fingern gestreckt

Gehört
Am japanischen Radio wird mehr geredet als Musik gespielt. Zum Glück hatten wir eine CD von Miriams Bruder DJ Navil (www.thenavil.com) mit dabei. Die haben wir während dem Autofahren rauf und runter gehört.

Gestempelt
Bei Sehenswürdigkeiten sowie an Bahnhöfen und Raststätten befinden sich jeweils grosse festgebundene Stempel mit Stempelkissen, mal mit einem Bild der Lokalität, mal mit einem Schriftzug. Stella und Miriam sind richtig ins Stempelfieber gekommen und haben fleissig in ihre Büchlein gestempelt. Tolle Souvenirs!

Gelesen
Sie sind allgegenwärtig: Mangas. Für den Laien mögen sie wie eine gezeichnete Bravo-Foto-Lovestory wirken mit dem Unterschied, dass sie von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen werden. In Japan ist Manga und Anime eine offiziell anerkannte Kunstform und pro Jahr werden über eine Milliarde Manga-Hefte umgesetzt.

Spielfreudig
In jedem grösseren Ort gibt es Einrichtungen namens „Pachinko and Slot“, wo die Japaner in Heerscharen hinziehen zum Zocken. In diesen Lokalitäten reiht sich ein Spielautomat an den anderen, Kistenweise Metallkügelchen werden durch die Automaten geschleudert (Pachinko) und es herrscht ein ohrenbetäubender Lärm.

Tierisch
Die Japaner mögen es verspielt und nehmen für alles Mögliche vermenschlichte Tiere auf. Auf dem Schild einer Arztpraxis ist ein Teddybär mit Stethoskop abgebildet und Absperrungen von Strassenbaustellen sind nicht einfach nur Pfosten, sondern Frösche, Hasen, Affen oder Pandabären. Uns gefällts!

Angemacht
Angeblich kann man bei Japanerinnen am besten landen, indem man sich als Delfin-Trainer ausgibt. Oder wenn man vorgibt, Hunde zu mögen sowie Spaziergänge im Mondlicht und französische Gedichte.

Französisch
Frankreich ist definitiv Trumpf in Japan! So nennt sich die Metro-Unterführung „Avenue du Métro“, die Bäckerei Boulangerie und Kleiderläden preisen sich mit klangvollen französischen Namen. Incroyable!

Modisch
Die Japanerinnen und Japaner haben einfach Stil, egal in welchem Alter oder welche Berufsklasse. Das fängt bei der Schüleruniform an und geht bis zur Putz-Equipe, die auch schon mal im Anzug die Strasse reinigt. Nun verstehen wir auch die Aussage von einer asiatischen Touristin in China, dass sich die Japaner von allen anderen Asiaten unterscheiden durch ihre Kleidung und ihr Benehmen.

Jederzeit wieder!
Mit dem eigenen Auto durch das Land reisen und so jegliche Flexibilität geniessen. Und dann wahrscheinlich noch mehr an die abgeschiedenen Orte fahren.

Nächstes Mal anders!
Noch einen Tag länger beim lachenden Männlein in Taneko am Meer bleiben!

Gewonnen „Win Japan“: Stephan B. Mit dem Wunsch nach einer X-Man-Bartfrisur

Anzahl Fragen ob wir verheiratet sind: 2 (die vielen „Are you on honeymoon“-Fragen haben wir nicht dazu gezählt)

Zwischenstand „Win-Win“: 16