Fakten Namibia

Geschichtlich
Im 15. Jahrhundert erstmals entdeckt durch portugiesische Seefahrer, wurde das Gebiet 1885 zu Deutsch-Südwestafrika erklärt und von einer überwiegend deutschen Bevölkerung besiedelt. Während dem Ersten Weltkrieg nahmen britische Truppen Südafrikas das Land ein, worauf die Verwaltung unter Südafrika folgte.

Unabhängig
Die Unabhängigkeit von Südafrika hat Namibia erst 1990 erreicht. Der Einfluss ist gut sichtbar, zum Beispiel ist die Währung am südafrikanischen Rand angebunden, Supermarkt- oder Foodketten sind die gleichen wie in Südafrika.

Gesprochen
Von der Kolonialgeschichte blieben Englisch, Afrikaans und Deutsch erhalten, wobei Englisch als offizielle Amtssprache gilt . Ausserdem werden Khoekhoegowab, OshiKwanyama, Oshindonga, Otjiherero, Rukwangali und Silozi sowie weitere Minderheitssprachen.

Einsam
Namibia ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt mit 2,6 Einwohner pro km2. Die Fläche beträgt ungefähr zwei Mal Deutschland, Einwohner sind aber nur knapp über 2 Millionen.

Vierfach
Namibia ist Teil des einzigen quasi Vierländerecks der Welt mit Grenzen zu Botswana, Zimbabwe und Sambia. Nur „quasi“ weil die Grenzziehung umstritten ist.

Verringert
1990 lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 62 Jahren, 2005 waren es noch 52 Jahre und 2008 fiel die Zahl auf 47 Jahre. Grund: über 20% der Bevölkerung ist HIV-infiziert.

Wirtschaftlich
An Rohstoffen wird in Namibia vor allem Uran und Diamanten abgebaut, aber auch Gold, Kupfer, Blei, Zinn und Erdgas. Landwirtschaftlich kommt die Viehzucht und der Anbau von Oliven, Datteln, Rosen und Wein dazu. Eine immer grössere Einnahmequelle bietet die Fischerei oder aber der Tourismus.

Nah
Die Afrikaner scheinen einen geringeren Körperabstand zu pflegen als wir Europäer. Uns fremde Menschen (zum Beispiel Marktverkäufer) kamen uns auf unangenehme Art nahe oder berührten uns sogar.

Touristisch
In Namibia spricht man Deutsch! Entsprechend sind auch die meisten Touristen Deutsche sowie nicht wenige Schweizer, für uns überraschend viele Italiener und noch vereinzelt ein paar Südafrikaner.

Jederzeit wieder!
Ein kleines Auto zu kleinem Preis, die meisten Strassen sind zu gut für überteuerte Offroader.

Nächstes Mal anders!
Ein Abstecher ins Okawango-Gebiet und mit mehr Zeit auch den Süden des Landes erkundigen.

Gewonnen „Win Namibia“: Sandra O. -> Ein Armband aus Elefantenschwanzhaar (kein Witz!) wird am Tag unserer Heimkehr persönlich übergeben.

Anzahl Fragen ob wir verheiratet sind: keine einzige, wir sehen wahrscheinlich schon so wie eine Einheit aus. Zugegeben, inzwischen stellen wir einander der Einfachheit halber auch mit „my wife“ und „my husband“ vor.

Endstand „Win-Win“: 66 -> der Gewinner und der Preis werden auf der Webseite bekannt gegeben, sobald wir zurück in der Schweiz sind.