Fakten Neuseeland

Weit
Neuseelands Längenausdehnung beträgt rund 1700 Kilometer, die Fläche 268’000 km2. Mehr als 10% der Gesamtfläche steht unter Nationalparkschutz.

Unweit
Egal wo man sich in Neuseeland aufhält, man ist nie mehr als 128 Kilometer vom Meer entfernt.

Verhältnismässig
Etwas über 4 Millionen Neuseeländer teilen sich das Land mit über 40 Millionen Schafe und 70 Millionen Opossum. Die aus Australien eingeschleppten Tierchen mögen für uns putzig aussehen, doch sind sie eine wahre Plage im Land und werden mit Fallen und Gift bekämpft. Wir haben die Opossum nur als „road pizza“ gesehen, nämlich überfahren auf der Strasse.

Ursprünglich
Drei Viertel der Kiwis haben europäischen Hintergrund, 15% sind Nachfahren der polynesischen Ureinwohner, die Maori. Der Grossteil von ihnen lebt auf der Nordinsel, wo die Prägung von Staat und die Kultur sehr deutlich sichtbar ist. In der Maori-Sprache heisst Neuseeland „Aoteoroa“, das Land der langen weissen Wolke.

Zurückgelegt
Mit dem Mietauto haben wir in 30 Tagen auf der Südinsel 3658 Kilometer zurückgelegt. In den vier Tagen von Christchurch nach Auckland kamen nochmals 1100 Kilometer dazu.

Verstanden
Eine Landessprache, in der wir uns selber ausdrücken und die wir problemlos verstehen können: Englisch. Obwohl „Kiwi“, das neuseeländische Englisch, schon etwas anders ausgesprochen wird, besonders mit dem hohen „e“ in den Southlands mit dem rollenden „r“.

Slang
Begrüsst wird man generell mit „how’s going“, verabschiedet mit „see ya“. Niemand sagt „New Zealand Dollars“, statt dessen „bucks“, Gemüse ist „vegies“, die Toilette „loo“. Selbst am Schalter beim Autovermieter wurden wir mit viel „sweet as!“, „awesome!“, „wicked!“ und „cheers!“ abgefertigt.

Fanatisch
Die Kiwis sind mit Herz und Seele eine Rugby-Nation und ihre Nationalmannschaft, die All Blacks, sind nicht wegzudenken. Nach einem verlorenen Spiel der All Blacks steigt angeblich die häusliche Gewalt um 20 Prozent an!

Getrunken
Trinkwasser direkt vom Wasserhahn, verdünnte Budget-Limonade, Pinot Noir aus der Gegend Marlborough, Cappuccino von Starbucks und McDonalds (shame…)

Gegessen
Auswärts gegessen haben wir nur Fish & Chips und Mac Donalds, also nicht wirklich erwähnenswert. Wir haben es sehr genossen, wieder einmal selber einkaufen und kochen zu können!

Fruchtig
Die Kiwi gilt als neuseeländische Frucht schlechthin, dabei ist die chinesische Stachelbeere aus dem Reich der Mitte importiert. Seit den 40er-Jahren wird sie als Neuseeland-Frucht vermarktet. In Neuseeland kann man allerdings auch Kiwis aus Italien kaufen und die kosten weniger als die einheimischen. Verkehrte globalisierte Welt!

Getestet
Der amerikanische Fastfood ist aus Neuseeland allgegenwärtig. Bei Mac Donalds waren wir mehrmals, da wir dort für jeweils 15 Minuten kostenlos Wireless Internet nutzen konnten. Da lässt sich nebenbei prima ein Burger verspeisen. Kostenpunkt für das BigMac-Menü: 8.80 NZD (ca. 6.50 CHF). Für 9.50 NZD gibt es den „Mac Attack“, das kleine Menü mit zwei BigMacs.

Jederzeit wieder!
Neuseeland hat uns so gut gefallen, dass wir eines Tages auf jeden Fall zurückkehren wollen! Am schönsten fanden wir den weniger touristischen Süden mit den vielen Tieren, allen voran der Küstenabschnitt der Catlins und die Gegend um Collingwood.

Nächstes Mal anders!
Den Albatros-Encounter für 30 NZD pro Person hätten wir auslassen können, da wir in Kaikoura Albatrosse gesehen haben. Und ein nächstes Mal wäre sowieso die Nordinsel dran mit Erdkunden!

Gewonnen „Win New Zealand“: Thömu L. -> die Merino-Socken sind mit einem Paket an Patricks Eltern unterwegs in die Schweiz und sollten dann nach Oftringen weitergeleitet werden.

Anzahl Fragen ob wir verheiratet sind: 4 – immerhin! Und zwar nicht von Einheimischen, sondern von anderen Reisenden aus Israel, Südkorea, Hong Kong und der Schweiz.

Zwischenstand „Win-Win“: 35