Fakten Peru

Betitelt
In Chile waren wir „Señor“ und „Señora“, dann in Bolivien „Amigo“ und „Amiga“ und in Peru plötzlich „Papi“ und „Mami“. Eine sehr gewöhnungsbedürftige Anrede. Und was Miriam erst recht nicht mochte: auf Fragen, auf welche die Leute keine Antwort geben mochten (z. Bsp. Fährt dieser Bus direkt nach XY? Kommen wir auch wirklich um XY an? hiess es immer: „No te preocupes, MAMITA!“ (mach dir keine Sorgen, Mamita!).

Getestet
Nachdem es in ganz Bolivien keinen Mc Donalds gab, machte sich bei Patrick ein gewisser Nachholbedarf bemerkbar. Das BigMac-Menü kostet 13.50 Soles (4.25 CHF), ausser in Cusco, dort kostete das Gleiche 15.15 Soles (4.90 CHF).

Gegessen
Trucha a la Plancha (gebratene Forelle aus dem Titicaca-See), Pollo a la Brasa con Papas Fritas (Brathähnchen mit Pommes), Alpaka- oder Lama-Steak, Chicharrón (Sandwich mit gebratener knuspriger Schweinehaut), Yucca-Wurzel, Ceviche (roher Fisch in einer Limetten-Sauce, unser absoluter Favorit!).

Getrunken
Inca Kola (sieht aus wie Pipi, schmeckt wie flüssiger Kaugummi), Mate de Maña, Kaffee von Alejandros Plantage, Chincha Morada (Getränk aus Purpur-Mais), Cerveza Pilsen, Cerveza Cusqueña, Pisco Sour (DAS Original, das in Chile sei die Kopie!).

Aufgebrüht
Wo immer wir auch waren, das Teebeutel-Angebot lautete wie folgt: Schwarztee (Miriams Favorit), Anistee, Kamillentee und Mate de Coca (Patricks Favorit).

Ausgegeben
Unsere günstigste (und bei Weitem nicht die schlimmste) Unterkunft bisher: Hospedaje Villa Pastor in Cabanaconde: 20 Soles (ca. 6.30 CHF) das Doppelzimmer pro Nacht.

Zusätzlich ausgegeben
Jedes Busterminal erhebt eigens Terminalgebühren (meistens 1 Sol, ca. 30 Rappen), die man vor dem Einsteigen in den Bus zusätzlich zum Ticket zu bezahlen hat. Das war schon in Bolivien so (meistens 2 Bolivianos, ca. 25 Rappen).

Verdient
Ein Taxifahrer in Lima verdient pro Tag ungefähr 100 Soles (ca. 30 CHF) und ernährt davon eine vierköpfige Familie.

Vorausgeblickt
Am 5. Juni 2011 sind Stichwahlen in Peru. Als Präsidentschaftskandidaten stehen Keiko Fujimori (Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, der wegen Verbrechen an der Menschheit nun im Gefängnis sitzt) oder aber Ollanta Humala (enger Freund vom venezolanischen Präsidenten Hugo Javez). Was da wohl die bessere Wahl ist? Wir verfolgen das Ergebnis auf jeden Fall!

Bestraft
In Peru herrscht Wahlpflicht und wer nicht zur Wahl erscheint, muss eine Geldstrafe bezahlen. Der Betrag ist davon abhängig, ob der Wohnort bei der letzten Volkszählung als „nicht arm“, „nicht extrem arm“ oder „extrem arm“ eingestuft wurde.

Jederzeit wieder!
Erstens: Machu Picchu ist ein Muss, aber auch wieder individuell anreisen. Und wieder zu Fuss, das Erlebnis ist viel intensiver, wenn man den Machu Picchu mit körperlicher Anstrengung erreicht.
Zweitens: Im Cañon de Colca länger bleiben und von Dorf zu Dorf wandern.

Nächstes Mal anders!
Für lange Fahrtstrecken Cruz del Sur-Bus, obwohl man das wahre Peru wohl eher in den anderen Bussen erlebt…

Gewonnen „Win Peru“: Lucia T. -> Ein Alpaka-Schal sowie verschiedene Schmuckketten sind bereits unterwegs in die Schweiz

Anzahl Fragen ob wir verheiratet sind: 6

Zwischenstand „Win-Win“: 47