Kata

Den Auftakt unserer Reise wollten wir bewusst noch ruhiger und mit einem Ort als Basis gestalten, damit sich die Kinder auch an all das Neue gewöhnen können. In den zwei Wochen in Katanoi haben wir nur einen Tagesausflug nach Phi Phi Island unternommen (siehe Blog) und sind ein paar Mal mit dem Tuk-Tuk in die Nachbarsbucht Kata gefahren (und an einem bewölkten Tag auch einmal gelaufen), wo deutlich mehr los ist. Nach Katanoi sind wir aber jedes Mal gerne zurückgekehrt.

Kata ist wie der viel grössere Bruder von Katanoi und für uns auf einer kurzen Tuk-Tuk-Fahrt über einen steilen Hügel erreichbar. Dabei ist das Tuk-Tuk fahren an sich schon ein Erlebnis. Jedes der Fahrzeuge (alle vom Modell Dahiatsu Hijet) ist einzigartig. Die Tuk-Tuk kommen in den verrücktesten Tuning-Formen und in jeglicher Farb-Palette vor, mal eher rustikal, mal Disco-mässig mit Neon-Licht und Bass-Gewummer.

Der (viel grössere und viel mehr gefüllte) Strand von Kata hat uns nie gereizt, aber die kleine Stadt mit viel mehr Shops, Restaurant und Unterhaltung bietet für uns hin und wieder gute Abwechslung. So waren wir an einem Abend in Kata, um den Zwillingen zuliebe den Dino-Park zu besuchen. Die mit üppigem Dschungel bewachsene, mit Dinosaurier-Figuren ausgestattete Minigolf-Anlage verfügt sogar über einen hohen Vulkan-Berg, aus dem Feuer gespien wird. Gegen eine Eintrittsgebühr kann man den Park auch ohne Minigolf besuchen und die grossen Dino-Figuren und der Vulkan haben Nicola und Alexis zu begeistert, dass wir erst nach drei Runden durch den Park und Locken mit Essen (zieht bei Alexis immer, damit stand 3:1 und Nicola war auch überzeugt) den Ausstieg geschafft haben.

Ansonsten haben wir in Kata nach Souvenirs geschaut, ein nicht ganz einfaches und vor allem nicht entspanntes Unterfangen mit den Jungs. Alexis und Nicola wiederum durften bei einem Massage-Salon das «Fish Spa» ausprobieren. Dabei werden die nackten Füsse in ein Aquarium mit warmem Wasser getaucht und kleine Fische (Saugbarben) saugen tote Hautschüppchen oder Hornhaut ab. Gemäss Nicola und Alexis soll es ziemlich gekitzelt haben. Die zugesteckten Süssigkeiten der Spa-Ladies haben aber sicher auch dazu beigetragen, dass die Zwillinge bei jedem weiteren Kata-Besuch nochmal zum «Fish Spa» wollten.

In Kata haben wir auch fein gegessen, frische Fruchtsäfte getrunken, am Local Market feine Spezialitäten probiert wie frisch grillierten Jackfish oder Squid und auch Banana Roti und die zuckrigsten Donuts überhaupt. Einmal haben wir uns in Kata auch zu einem libanesischen Kebab hinreissen lassen, vermissen wir doch das feine Essen von Ali und Hatice in der Schweiz. An deren Kebab reicht natürlich die thailändisch-libanesische Version nie heran.

Spannend in Kata ist aber auch, einfach am Strassenrand zu sitzen und den vorbeifahrenden Fahrzeugen zuzuschauen. Taxis, Mini-Bus, bunte Tuk-Tuk, mal ein Jetski geladen, mal ein ganzes Boot, dann ein Pick-Up mit der Ladefläche voller Thais und die unzähligen Scooter (nur Honda und Yamaha), auf denen mal eine, zwei oder drei Personen sitzen, dann plus ein oder zwei Kinder oder auch mal ein Hund. Und die Honda-Scooter mit ihren Erweiterungen aus Armierungseisen, die als Garküchen und «rollende Restaurants» daherkommen. Kinderspiele wie «I gseh öppis, was du ned gsehsch» ersetzen wir hier durch «I gseh no öppis Verrückters as du, ond das esch …».

Es gibt immer viel Neues zu entdecken: Miriam Patrick Nicola Alexis

1 Antwort
  1. yo de nuevo
    yo de nuevo says:

    Die Fotos in eurem Album zu betrachten ist wie ein Stück Ferien an sich 🙂 Ganz lieben herzlichen Dank für’s Zeigen & Teilen <3

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