Die Wohnung in Strengelbach wurde am vergangenen Wochenende aufgelöst, wir sind wieder in unsere einstigen Kinderzimmer bei unseren Eltern eingezogen und haben uns an unseren früheren Wohnorten angemeldet. 

Amüsant waren bereits die Reaktionen bei der amtlichen Abmeldung in Strengelbach und auf der Post. Man stelle sich vor, wie wir händchenhaltend ein rundum harmonisches Bild abgebend an den Schalter treten, man uns ein einziges Formular aushändigt, worauf wir noch ein zweites verlangen mit der Begründung, wir würden zukünftig getrennt wohnen. Auf irritierte Blicke folgt eine gestammelte Entschuldigung und hektisches Nachreichen von einem zweiten Formular. Dieser Fall kommt wohl nicht so oft vor.

Nach dem Amtlichen war Muskelkraft gefragt beim Räumen und Packen. Dabei mussten wir bereits unsere Sachen sortieren nach was mit auf die Reise kommt, was wir in den nächsten sechs Wochen noch für den Sommer in der Schweiz brauchen, was für die Dauer der Weltreise in Kisten verpackt bleibt, was wir ausleihen und was wir verschenken. Organisation ist alles!

Nach rund einem Tag räumen und einpacken, einem Tag transportieren und verteilen und einem Tag putzen und entsorgen – alles mit Hilfe von lieben Freunden und Familie – wurde die Wohnung in Strengelbach vom Vermieter anstandslos abgenommen. Fast unser gesamtes Hab und Gut ist in einem einzigen Zimmer gestapelt und wird dort während unserer Reise ruhen. Ein weiterer grosser Schritt ist geschafft! Und die verbrauchte Energie und Patricks verlorene Nerven von der Putzaktion kommen sicher auch wieder zurück während den nächsten Tagen!

Es ist schön, sich auf die Unterstützung der Familie und vieler lieben Freunde verlassen zu können, so dass es einem in manchen Momenten richtig weh tut, bald von diesen wegzugehen…

Miriam y Patrick