Eine günstige Flugverbindung ins nächste Reiseland hat uns nach Hong Kong geführt. Obwohl Hong Kong geografisch gesehen östlich von China liegt, haben wir mit dem Grenzübertritt einen grossen Sprung zurück in den Westen gemacht. Hong Kong ist ein internationaler Schmelztiegel von Kulturen, Marken und Geschäften.

Da wir unseren Flug zufälligerweise am selben Tag ab Hong Kong reserviert hatten wie Karen und John, beschlossen wir, die letzten Tage mit unseren südafrikanischen Freunden zu verbringen. Im Chong King Mansion im trendigen Shopping-Quartier Kowloon befand sich unsere Unterkunft. Das mag pompös klingen, war es aber nicht wirklich. Ein eher heruntergekommener Block mit vorwiegend afrikanischen und indischen Bewohnern, mit winzig kleinem Lift, auf den man eine Viertelstunde warten musste. Aber unser 4er-Zimmer („Familien-Suite“) im 16. Stock war vergleichsweise günstig und vor allem blitzblank sauber.

In Kowloon findet man alle internationalen Restaurants und Shops und hätten wir nicht noch eine längere Reise mit einem schweren Rucksack vor uns, hätten wir wohl das eine oder andere eingekauft. So blieb es nur bei Ersatz-Schuhen für Patrick und einem Aufnäher mit dem Hong Kong-Wappen für Miriams Tramper.

Uns blieb nur ein voller Tag, um Hong Kong zu erkundigen. Wir sind mit der Fähre nach Hong Kong Island getuckert und dort mit dem Tram auf den Victoria Peak gefahren. Dieser Teil der Insel ist überraschend grün, ein gepflegter Wald mit Spazier- und Wanderwegen. Der Rundweg um den Victoria Peak liegt 500m über dem Meer und ermöglicht zwischen den Bäumen immer wieder eine tolle Aussicht auf die Stadt, von der einige Hochhäuser von der Spitze des Victoria Peaks nicht allzu weit weg scheinen. Vom Peak sind wir durch den botanischen und zoologischen Garten wieder zur Anlegestelle der Fähre hinunterspaziert.

Nach dem Eindunkeln ist ein Spaziergang an der Promenade von Kowloon ein Muss. Über die Bucht hinweg strahlen die Lichter von Hong Kong Island bis nach Kowloon und täglich um 20 Uhr findet die „Symphony of Lights“ statt, eine von Musik begleitete Laser- und Lichtshow zwischen den Wolkenkratzern auf beiden Seiten des Hafens. Eine beeindruckende Städtekulisse!

Am Montagmorgen sind wir über die Inseln zum Flughafen Chep Lak Kok gefahren und nach fast drei Monaten unterwegs wieder einmal mit dem Flugzeug weitergereist. Mit China Eastern Airlines gelangten wir mit Umsteigen in Shanghai nach Tokio Narita Airport.

Nun geht unsere Reise in Japan weiter, in das wir uns bei einem kurzen Besuch 2006 richtiggehend verliebt hatten. So freuen wir uns riesig auf ein weiteres Reiseland und auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden Stella und Matthias aus der Schweiz!

Miriam y Patrick

2 Kommentare
  1. yo
    yo sagte:

    ihr beide seht so richtig herzig und glücklich aus – solche gesichter sieht man liebend gerne:)!!! haben die nadeln bei ihren magenproblemen eigentlich geholfen?

  2. myp
    myp sagte:

    Muchas gracias, tú :-)! Ja, Karen ging es nach der Akupunktur wieder besser. John wollte bei mir auch schon ein paar „Relaxation“-Punkte anpeilen, aber meine Angst vor Nadeln ist immer noch zu gross…
    Miriam

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